04.02. 2012 (JP) Aktuelles




»Gefühl der Angst« in Davos. Beim 42. Weltwirtschaftsforum sorgen sich globale Oligarchen um ihre und die Zukunft des Systems.
Am Mittwoch begann das 42. Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF), bei dem alljährlich die selbsternannte globale Elite im Schweizer Nobelkurort Davos zusammenkommt. Diesmal stand das mehrtägige Treffen unter dem Motto: »Die große Transformation – neue Modelle gestalten«. Im Grunde ging es allerdings darum, eine Sprachregelung zu finden, wie der Kapitalismus angesichts seines totalen Versagens neu legitimiert und über die Krise gerettet werden kann. Unterpunkt dabei: Wie kann der drohende Zusammenbruch des Lieblingsprojektes des neoliberalen Kapitals, des Euro, verhindert werden. Deshalb übten sich die Protagonisten zunächst in Kritik: Nach vier Jahren tiefer Krise haben scheinbar auch die »Macher« der globalen Wirtschaft gemerkt, daß etwas nicht mehr stimmt. Weiterlesen
Quelle: Junge Welt von Rainer Rupp
Die eisig kalten Nächte derzeit sind eine ernste Gefahr für Obdachlose. Wer nachts oder abends Obdachlose auf der Straße schlafen sieht, kann in vielen Städten den Kältebus anrufen. Man sollte jedoch vorher versuchen, mit der Person abzusprechen, dass diese auch wirklich abgeholt werden will. Sollte die Person nicht mehr ansprechbar sein, bitte unbedingt 112 anrufen, es besteht akute Lebensgefahr.
Die Hilfsorganisationen, die sich um Obdachlose kümmern, benötigen zudem dringend Spenden. DIE LINKE ruft ihre Mitglieder und Sympathisanten zu Spenden an die Hilfsorganisationen auf. Spenden: Bahnhofsmission
„Die Bundesregierung knickt wieder einmal vor angeblichen Bündniszwängen ein, wo stattdessen risikobewusste Politik und kooperative Diplomatie geboten wären“, kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, den Beschluss, in Ramstein das Kommando des NATO-Raketenschildes einzurichten. „Der NATO-Raketenschild ist überflüssig und gefährlich. Die Kommandoverlagerung nach Ramstein ist ein erster Schritt zur Einrichtung eines globalen Raketenabwehrsystems nach US-Gusto. Dass die Bundesregierung sich mit dem Einverständnis zur Kommandoeinrichtung auf deutschem Boden und der Bereitstellung von Patriot-Raketen in die erste Reihe drängt, ist ein massiver Vertrauensbruch gegenüber Russland. Nötig wäre gewesen, ein gesamteuropäisches System kollektiver Sicherheit auszuhandeln, statt im NATO-Block einseitig Fakten zu schaffen. Weiterlesen
Studie "Streitpunkt Raketenabwehr in Europa - Stand und Perspektiven vor dem NATO-Gipfel 2012" (von Jerry Sommer im Auftrag Paul Schäfers).
Atommüllproduzenten zur Kasse!
Im Forschungszentrum Jülich lagern Castorbehälter mit Atommüll aus dem inzwischen stillgelegten Versuchsreaktor (AVR) in Jülich. Die 152 Castoren sollen nach dem Willen der Betreiber des Forschungszenrums per LKW quer durch NRW ins Atommüll- zwischenlager nach Ahaus rollen. Die angekündigten Proteste gegen diese Transporte haben dazu geführt, dass jetzt geprüft wird, den strahlenden Müll weiterhin in Jülich zu lagern und das Lager im Forschungszentrum auszubauen. Der Landesvorstand der Partei DIE LINKE und DIE LINKE. Jülich unterstützen die Forderung der Anti Atom Initiativen von NRW, dass die Finanzierung dieses Aus- und Umbaus für den Atommüll in Jülich nicht in eine Pokerrunde zwischen Bund und Land ausufern darf, an deren Ende die Mehrheit der Menschen in NRW den Schuldschein für die Atomspielschulden von Bund und Betreibern zahlen soll.
„Der Bund hält die absolute Mehrheit im Aufsichtsrat des Forschungszentrums. Da ist es doch selbstverständlich, dass er sich dementsprechend im großen Umfang an der Finanzierung beteiligen muss“, kommentiert der Sprecher des Aktionsbündnisses STOP Westcastor , der Jülicher Stadtverordnete der Partei DIE LINKE Siegfried Faust den Versuch vom Parteichef der NRW- CDU, Umweltminister Röttgen, die Kosten auf das Land NRW abzuwälzen.
Die Landessprecherin der Partei DIE LINKE, Katharina Schwabedissen ergänzt: “Der Versuchsreaktor, der den in den Castoren befindlichen Atommüll produziert hat, wurde von einer AVR- Betreibergesellschaft genutzt. Diese Gesellschaft hatte sich von der als gescheitert zu betrachtenden Kugelhafentechnologie immense Gewinne versprochen. Der Erfolg stellte sich nicht ein, der Misserfolg samt Müllhalde und Folgekosten soll mal wieder den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern aufgebürdet werden.“
„Die Kosten und sämtliche Folgekosten müssen alle Betreiber und damit die Verantwortlichen für den Atomdinosaurier in Jülich zahlen“, sind sich Faust und Schwabedissen einig.

Waren die Beihilfen für Weeze illegal?
Hat der Flughafen Weeze Darlehen und Zuschüsse zu nicht marktüblichen Bedingungen erhalten? Diese Vermutung hegt die EU-Kommission in Brüssel. Sie hat eine Untersuchung der Vereinbarungen zwischen dem Airport und den an der Finanzierung beteiligten Behörden eingeleitet. Die Kommission bezweifle, dass die Behörden den Grundsatz eines marktwirtschaftlich handelnden Kapitalgebers befolgt hätten. Der Flugbetrieb scheine „auf öffentliche Unterstützung angewiesen zu sein“. Kredite sollen in Finanzierung der Infrastruktur geflossen sein. Geschäftsführer Ludger van Bebber nahm die Vorwürfe aus Brüssel am Mittwoch gelassen. „Das ist für uns nicht neu, es hat immer wieder Auskunftsersuchen an die Bundesregierung gegeben“, sagte van Bebber im Gespräch mit der WZ. Weiterlesen
Quelle: WZ-online von Roland Busch
Weitere Infos Der Westen
Atomkraftwerksbetreiber verschiebt Antrag auf Genehmigung
Ein Erfolg ist in Sicht! Der niederländischen Presse ist zu entnehmen, dass der Atomkraftwerksbetreiber (Energiebetrieb Delta) den Antrag auf Genehmigung (2.Block) jetzt nicht stellt und das Projekt aus Kostengründen um 3 Jahre verschieben will. Die Finanzierung ist nicht geklärt, der französischen EDF, die deutsche RWE und der niederländische Staat denken noch nicht daran sich an den Kosten zu beteiligen. Weiterlesen
Mit Peinlichkeit nahm ich die Worte des Kreis Klever CDU Vorsitzenden Wolfgang Bergmann in der letzten Wochenend-Ausgabe der NN zur Kenntnis:„Zur Frage möglicher Neuwahlen in NRW im kommenden Jahr sagte Bergmann: „Wir im Kreis Kleve stehen bereit für die Wahlauseinandersetzung. Es tut uns doch allen im Herzen weh, unser Bundesland von den Linken... Mehr...
Jugendparlament Kleve – ein Initiative der Offen Klever (OK), die im Rat abgeschmettert worden ist. Dahinter, hinter dem Antrag, mag das Verlangen gesteckt haben, zukunftsweisende Themen – da Jugendliche eher progressiv denn verrentet sind – in die Ratsdiskussionen zu bringen. Mehr...
Ba-Ba-Banküberfall… Was da so mit der angeblichen Euro-Rettung veranstaltet wird, den griechischen Mitmenschen angekreidet wird – ist in Wahrheit nichts anderes als die weitere Fortschreibung brutalst kapitalistischer Interessen: Mehr...
Bereits zum zweiten Mal im Monat September nahmen Mitglieder des KV Kleve die Gelegenheit wahr nach Berlin einen Abstecher zu machen. Zunächst am 1. Wochenende ( Wahlkampfhilfe zur Landtagswahl), dann am letzten Wochenende des Monats – Wahlkreisfahrt mit Sarah Wagenknecht. Vollgepackt mit Terminen war das Programm (erstellt vom Bundespresseamt):... Mehr...
Der Bürgerantrag des OV Kleverland zur Fragestunde bei Rat- und Ausschusssitzung wurde von allen vertretenden Parteien im Ausschuss für Bürgeranträge einstimmig abgelehnt. Mehr...