Die europäische Germania AG verkauft Saudi-Arabien 200 Kampfpanzer
von Reinhold Schramm
Oder: Die "Soziale Marktwirtschaft" der deutschen Monopolbourgeoisie und Großaktionäre und (nicht nur) ihre Öl-Panzermonarchie in Saudi-Arabien.
Aus den Portal-Informationen der Botschaft des Königreichs Saudi Arabien, Berlin:
»Die Staatsführung: Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie.
König Abdulaziz bin Abdelrahman Al-Saud, der Gründer Saudi Arabiens (1932 - 53), gefolgt von seinen Söhnen: König Saud (1953 - 64), König Faisal (1964 - 75) König Khalid (1975 - 82) König Fahad (1982 - 2005) und der derzeitige Herrscher, der Diener der Heiligen Stätten, König Abdullah bin Abdulaziz.« (Royal Embassy of Saudi Arabia - Berlin)
»König und Premierminister: Seit dem 1. August 2005 ist dies Diener der beiden Heiligen Stätten, König und Premierminister Abdullah bin Abdul Aziz Al-Saud.«
»Kronprinz und Erster Stellvertretender Ministerpräsident: Sultan bin Abdul Al-Saud«
»Zweiter Vize-Präsident des Premierministers: Nayef bin Abdul Aziz Al-Saud« [1]
Kampfpanzer aus der Rüstungsindustrie der Germania AG der Bourgeosie und Aktionäre.
»Mitten im arabischen Frühling liefert Deutschland Hightech-Waffen an ein undemokratisches Regime der Region. Nach Spiegel-Informationen sollen 200 „Leopard“-Kampfpanzer an die Saudis verkauft werden. Damit gibt die Bundesrepublik ihre jahrzehntelange zurückhaltende [?] Position auf.« -
»Die deutsche Rüstungsindustrie - neben der Münchner Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann der zweite große Landsystemhersteller Rheinmetall und zahlreiche Zulieferunternehmen - erhofft sich ein Milliardengeschäft, da die Saudis neugebaute Panzer wollen und keine gebrauchten.« -
»Der „Leopard“ ist nur einer von vielen Exportschlagern der deutschen Rüstungsindustrie - und die Bundesregierung unterstützt die Hersteller kräftig beim Vertrieb ihres Kriegsgeräts in alle Welt: 126 Kampfjets etwa will Indien für elf Milliarden Euro erwerben.«
Quelle: Scharf Links Weiterlesen